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Welches Holz graviert am schönsten? Buche, Eiche und Birkensperrholz im Vergleich

Eine Lasergravur ist kontrolliertes Verbrennen. Der Laser erhitzt die Oberfläche, bis sie sich verfärbt, und diese dunkle Spur ist Ihr Bild. Wie sauber das aussieht, hängt nur zum Teil von Ihrer Maschine ab. Die Holzart zählt mindestens genauso.
Wir gravieren täglich Bretter für Kunden und sehen genau, welches Holz mitspielt und welches nicht. Hier lesen Sie, was uns in der Praxis bei den drei häufigsten Holzarten auffällt: Buche, Eiche und Birkensperrholz.
Was entscheidet, ob Holz schön graviert?
Vier Eigenschaften bestimmen das Ergebnis:
- Farbe: Eine Gravur ist dunkel, helles Holz gibt also den meisten Kontrast.
- Maserung: Eine feine, gleichmäßige Maserung ergibt ein gleichmäßiges Bild. Eine grobe Maserung läuft quer durch Ihre Linien.
- Härte: Je gleichmäßiger die Dichte, desto vorhersehbarer brennt das Holz.
- Inhaltsstoffe: Harz und Gerbsäure können Flecken oder Farbunterschiede verursachen.
Buche: gleichmäßig, hell und berechenbar
Buche ist hell, hart und hat eine feine, gleichmäßige Maserung. Eine Gravur wird dunkel, klar und gut lesbar, auch bei kleinen Buchstaben und dünnen Linien. Sie können zudem direkt gravieren: Die Oberfläche eines gut veredelten Buchenbretts muss nicht erst geschliffen werden.
Nicht zufällig besteht der Großteil unseres Sortiments aus Buche. Für Namen, Logos und Hochzeitsdaten ist sie die sicherste Wahl überhaupt.
Eiche: viel Charakter, weniger Detail
Eiche hat eine gröbere Maserung mit offenen Poren. Das ergibt einen rustikalen Look, aber die Maserung läuft durch Ihre Gravur. Ein großes Logo oder Initialen kommen wunderbar heraus. Kleiner Text ertrinkt im Muster.
Bedenken Sie auch, dass Eiche viel Gerbsäure enthält. Das Holz ist von Natur aus dunkler und reagiert manchmal unterschiedlich auf dieselben Einstellungen, sogar innerhalb eines Bretts.
Birkensperrholz: sauber, aber nichts für den Tisch
Birkensperrholz graviert und schneidet sauber, ist gleichmäßig in der Farbe und kostet wenig. Für Namensschilder, Displays und Dekoration ein gutes Material. Zwei Einschränkungen: Die verleimten Schichten färben sich beim Schneiden dunkel, und für Produkte mit Lebensmittelkontakt wählen wir Massivholz. Ein Servierbrett aus Sperrholz geht in feuchter Umgebung außerdem kaputt.
So testen Sie ein neues Brett
Gravieren Sie auf der Rückseite ein kleines Raster mit steigender Leistung und sinkender Geschwindigkeit, und wählen Sie das Feld mit dem besten Kontrast ohne Brandränder. Notieren Sie diese Einstellungen pro Holzart und pro Lieferant: Zwei Bretter aus verschiedenen Chargen können leicht unterschiedlich reagieren.
Drei Bretter aus dem Sortiment für € 25 zzgl. MwSt.
Sie kaufen Bretter ein, um selbst zu gravieren? Auf der Seite für Gravurbetriebe lesen Sie, wie unsere Staffelpreise funktionieren. Lieber auslagern? Dann sehen Sie sich den Gravurservice.

